Darm und psychische Gesundheit: Entsteht das, was wir fühlen, auch im Bauch?

Anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit (10. Oktober) möchte ich dich einladen, die psychische Gesundheit aus einem Blickwinkel zu betrachten, den wir oft vergessen: dem Darm.

Kannst du dir vorstellen, dass das, was wir fühlen und denken, zum Teil auch von den Bakterien in unserem Darm beeinflusst wird?

Das Psychobiom: Mikroorganismen, die mit dem Gehirn „sprechen”

Die Bakterien im Verdauungstrakt produzieren Substanzen und Moleküle, die auf das Nervensystem wirken. Die spanische Ärztin Dra. de la Puerta beschreibt in ihrem Buch Un intestino feliz („Ein glücklicher Darm”) das Psychobiom als die Gruppe von Mikroorganismen, die die neurologische Aktivität und die Kommunikation der Darm-Hirn-Achse gezielt modulieren. Auf unterschiedlichen Wegen beeinflussen sie Stimmung, Kognition und Emotionen.

Neurotransmitter: die Sprache zwischen Darm und Gehirn

Neurotransmitter sind gewissermaßen die Sprache, in der diese beiden Organe miteinander kommunizieren. Sie sorgen für eine ständige Wechselwirkung, die unsere Emotionen und Gefühle mitprägt. Einige Beispiele:

  • Serotonin (gebildet von Enterococcus, Streptococcus, Escherichia, Candida …): wird mit Glück und Freude in Verbindung gebracht.
  • Dopamin (gebildet von Bacillus): trägt zu Motivation und Lustempfinden bei.
  • GABA (gebildet von Lactobacillus, Bifidobacterium und Bacteroides): sorgt für Ruhe und Gelassenheit.
  • Acetylcholin (gebildet von Lactobacillus): spielt eine Rolle für Gedächtnis und Muskelaktivität.
  • Adrenalin und Noradrenalin (gebildet von Saccharomyces, Escherichia, Bacillus …): notwendig, um auf Gefahr zu reagieren.

Was heute bereits offen anerkannt wird

Heute ist zunehmend anerkannt, dass das Darmbakteriom, ohne die verschiedenen Mikrobiota des restlichen Körpers zu vergessen, mit der Pathogenese psychischer Erkrankungen wie der Major Depression und der bipolaren Störung in Zusammenhang steht

(1).

Die Mikrobiota zu pflegen ist also eine weitere Möglichkeit, für unsere psychische Gesundheit zu sorgen. Es ist ein Forschungsfeld in voller Entwicklung, von dem wir in den kommenden Jahren noch viel lernen werden.

  1. Quelle: https://doi.org/10.1016/j.biopsych.2023.08.020

Der Frühling ist auch die Zeit, deine Mikrobiota zu pflegen

Die Darmmikrobiota ist nicht statisch – sie reagiert auf das, was wir essen, wie wir uns bewegen und die Umgebung, in der wir leben. Der Frühling bringt Veränderungen in allen drei Bereichen: frische saisonale Lebensmittel, mehr Bewegung im Freien und längere Tage. Eine gute Gelegenheit also, auch die Darmgesundheit bewusst zu pflegen.

Der Grund dafür ist einfach: 70–80 % der Immunzellen leben im Darm, wo die Mikrobiota sie trainiert und ins Gleichgewicht bringt. Eine vielfältige Mikrobiota stärkt nicht nur die Immunabwehr, sondern unterstützt auch die Verdauung und die Stimmung – und das gilt für Groß und Klein gleichermaßen.

Konkret helfen ein paar einfache Gewohnheiten: mehr saisonales Obst und Gemüse in den Alltag integrieren, regelmäßig fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut essen, Fertigprodukte und Zucker reduzieren und ausreichend Wasser trinken. Zeit an der frischen Luft rundet das Ganze ab – Bewegung und Natur tun der Mikrobiota genauso gut wie der Seele.

Kleine Veränderungen, große Wirkung: Eine vielfältige Mikrobiota ist die Grundlage für eine widerstandsfähigere Familie – durch jeden Frühling und darüber hinaus.

Die Kraft, mit Liebe zu nähren

In der Maiausgabe von @LatinasxEuropa (Auf Spanisch) ist mein Artikel den wunderbaren Müttern gewidmet und ihrer bedeutenden Rolle im Leben ihrer Kinder.

Hier teile ich eine kurze Zusammenfassung:

Mütter sind die erste Quelle von Liebe und Geborgenheit für ihre Kinder. Besonders in den ersten 1.000 Tagen sind Zuneigung und Ernährung entscheidend für ihre Entwicklung.

Schon im Mutterleib prägt die Nahrung die Geschmackswahrnehmung des Kindes und schafft die Grundlage für eine gesunde Ernährung.

Selbstfürsorge ist dabei essenziell, denn jede liebevolle Geste trägt über Generationen hinweg zu Gesundheit und Wohlbefinden bei.

Dieser Monat erinnert daran, wie wertvoll Mütter sind und welchen tiefen Einfluss sie auf das Leben ihrer Kinder haben.

Hier geht’s zum Magazin : https://issuu.com/latinasxeuropa/docs/revista_latinasxeuropa_edicio_n_4_?fr=sMTA3Mjg1MDUyMTM

Alles Gute zum Muttertag! Mütter sind das Herz unserer Gesellschaft – ihre Liebe, Kraft und Weisheit prägen Generationen. Heute feiern wir euch und danken euch für alles!

Hülsenfrüchte: ein wunderbares Nahrungsmittel für dich und die Gesundheit des Planeten

Vor ein paar Wochen war der Welttag der Hülsenfrüchte und ich muss an dieser Stelle natürlich über sie sprechen, denn sie sind eine meiner Lieblingsnahrungsmittel.

Kürzlich habe ich einen Artikel 1 von National Geographic gelesen, der von den Experten David Soba und Iker Aranjuez vom Institut für Agrarbiotechnologie (Navarra-Spanien) verfasst wurde und in dem es heißt, dass diese Pflanzen ein großartiges Instrument sind, um die Auswirkungen der Landwirtschaft auf den Klimawandel zu verringern.

Hülsenfrüchte haben einen positiven Einfluss auf den Boden, in dem sie wachsen. Die an den Wurzeln entstehenden Knötchen binden Stickstoff aus der Luft und düngen so sowohl die Pflanze selbst als auch den umliegenden Boden. Dort wo diese Pflanzen angebaut werden erhöht das die Unabhängigkeit von synthetischen Stickstoffdüngern was wiederum bedeutet, dass der CO2-Fußabdruck verringert werden kann.

Der weltweite Einsatz von synthetischen Stickstoffdüngern hat seit 1961 um fast 800% zugenommen, und der Einsatz dieser Düngemittel trägt aktiv zur globalen Erwärmung bei.

Außerdem haben Hülsenfrüchte eine wunderbare Nährstoffzusammensetzung, da sie reich an Proteinen, Kohlenhydraten, Vitaminen des B-Komplexes, Mineralien wie Magnesium, Kalium, Eisen, Phosphor, Kalzium, Zink und Ballaststoffen sind.

Hülsenfrüchte sind großartig, um deine Mikrobiota zu nähren und zu deinem Wohlbefinden beizutragen. Bei Menschen mit Verdauungsunverträglichkeiten ist es jedoch besser, die Verträglichkeit individuell zu beurteilen.

Wie oft konsumierst du Hülsenfrüchte?

  1. https://www.nationalgeographic.com.es/medio-ambiente/asi-ayudan-las-legumbres-a-luchar-contra-el-cambio-climatico-_17840 ↩︎

Weltkrebstag: Eine ausgewogene Ernährung als Instrument zur Vorbeugung und Begleitung der Behandlung bei Krebspatienten.

Vor zwanzig Jahren gehörte ich zu einer Gruppe von Fachleuten verschiedener Fachrichtungen, die Pionierarbeit leistete und in ganz Spanien die Bedeutung der Ernährung bei Krebspatienten propagierte 1.

Es war nicht einfach, Ärzte, Onkologen und Pflegekräfte davon zu überzeugen, dass die Ernährung bei diesen Patienten eine wichtige Komponente ist 2. Ich habe diesen Job geliebt, er hat meine berufliche Perspektive für immer verändert und mir später in Genf und Wien viele Türen geöffnet.

Deshalb erfüllt es mich heute mit Genugtuung, wenn viele Krebspatienten ganz selbstverständlich von Diaetolog:innen untersucht und bei der Behandlung begleitet werden. Vor allem ist auch Onkologen bewusst, wie wichtig eine Ernährungsunterstützung ist.


Es gibt noch viel zu tun. Wir beginnen, den Einfluss der Mikrobiota auf bestimmte Diagnosen und damit auf die Wirkung onkologischer Behandlungen besser zu verstehen. Die Rede ist auch von Onkobiotika, Probiotika, die das Immunsystem regulieren, das Ansprechen auf eine Behandlung verbessern und die dadurch bedingten Nebenwirkungen abmildern sollen.

Es erfüllt mich mit Hoffnung, dass kürzlich entdeckt wurde, dass von Patienten erzeugte Antikörper gegen das Mucin-Protein (MUC1) als Marker zur Erkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs verwendet werden können, da sie sich im Blut von Patienten in sehr frühen Stadien manifestieren können der Krankheit. Und eine frühzeitige Diagnose wird immer einen Unterschied machen.

Ich begrüße neue Behandlungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die aktuelle chimäre Antigenrezeptor-T-Zelltherapie (CAR-T). Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, Immunzellen, sogenannte T-Zellen (eine Art weiße Blutkörperchen), dazu zu bringen, Krebs zu bekämpfen, indem sie im Labor so verändert werden, dass sie Krebszellen finden und zerstören können.


Wir brauchen eine stärkere Wertschätzung und Unterstützung der Forschung in der Gesellschaft!

  1. Marin Caro MM. et al. Nutritional risk evaluation and establishment of nutritional support in oncology patients according to the protocol of the Spanish Nutrition and Cancer Group. Nutr Hosp. 2008 Sep-Oct;23(5):458-68. ↩︎
  2. Arends J. et al. ESPEN guidelines on nutrition in cancer patients. Clin Nutr. 2017 Feb;36(1):11-48. doi: 10.1016/j.clnu.2016.07.015. ↩︎

Osteoporose: eine stille Krankheit, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigt.

Osteoporose ist eine Krankheit, bei der es zu einer Verschlechterung der Mikroarchitektur der Knochen kommt, was zu einem Kalziumverlust führt. Frakturen im Alter gehören weltweit zu den größten Gesundheitsproblemen und beeinträchtigen die Lebensqualität der betroffenen Menschen dramatisch.

Es ist nicht nur wichtig, sich gut zu ernähren, sondern auch Bewegung und körperliche Aktivität spielen eine große Rolle in der Entwicklung von Osteoporose im Körper. Muskelkraft und der Gleichgewichtssinn sind von entscheidender Bedeutung, um einerseits die Knochendichte zu erhalten und andererseits Stürze zu vermeiden. Sportliche Aktivität trägt so dazu bei, Gesundheit aufrecht zu erhalten.

Über Kalzium wird – auf grund seiner Wichtigkeit – viel geredet, aber auch eine adäquate Menge Phosphor und Mineralien wie Magnesium, Zink und Kupfer sind notwendig. Neben einer ausreichenden Zufuhr von Vitamin D, das zusammen mit Vitamin K2 für die Knochenstärke unerlässlich ist, ist ein ausgewogenes Verhältnis all der verschiedenen Nährstoffe in der Ernährung entscheidend.
Die Mikrobiota trägt auch zur Regulierung der Kalziummenge bei 1.

Beispiele für kalziumreiche Rezepte:

Kürbis-Käse-Quiche in Bechamelsauce.
Salat mit grünen Blättern, Kichererbsen und Fetakäse.
Kichererbsencurry mit Tofu, Kartoffeln und Brokkoli.

Studien deuten auch darauf hin, dass pharmakologisches Kalzium das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen könnte 2 .

Es sollte erwähnt werden Hypoöstrogenismus (Reduktion des vom Körper produzierten Hormons Östrogen) bei Frauen nach der Menopause ein Faktor sein kann3, der Osteoporose und das daraus folgende Risiko eines Knochenbruchs begünstigt. Deshalb sollte auch der Hormonstatus vom Arzt abgeklärt werden, schlägt Dr. Clotilde Vásquez in ihrem Buch „Mit Hormonen und verrückt“ vor.

Wie schützt du deine Knochen?

  1. Calcif Tissue Int. 2018 Apr;102(4):415-425. doi: 10.1007/s00223-017-0331-y. ↩︎
  2. Nutrients. 2021 Jan 26;13(2):368. doi: 10.3390/nu13020368. ↩︎
  3. Adv Exp Med Biol. 2018:1086:199-215. doi: 10.1007/978-981-13-1117-8_13. ↩︎

Tofu-Ratatouille: ein Rezept, das du zu jeder Jahreszeit genießen kannst.


Hast du nicht auch den Eindruck, dass es Rezepte gibt, die du zu jeder Jahreszeit zubereiteten kannst?
Das geht mir bei einigen Rezepten so! Das über das ich in diesem Betrag schreibe ist genau so eines. Im Sommer schmeckt es natürlich noch um ein Eck besser, weil die frischen, saftigen Tomaten dem Ganzen eine besonders wohlschmeckende Note verleihen.
Und wenn wir schon über köstliche Rezepte nachdenken, wollen wir auch, dass sie gut für unsere Gesundheit sind. Da wollen wir darauf achten, dass sie freundlich zu unserer Mikrobiota sind. Das heißt vor allem die Verwendung frischer oder verarbeiteter Produkte, die gesund und ballaststoffreich sind.


Für dieses Tofu-Ratatouille benötigst du:

  • Aubergine
  • Tomaten oder Tomatenpüree
  • Zucchini
  • gehackter Tofu
  • gekochte Quinoa
  • Zwiebel
  • Pfeffer
  • Salz
  • Basilikum oder Schnittlauch zum Dekorieren
  • Olivenöl

Zubereitung:


1️⃣ Alle Gemüsesorten in kleine Würfel schneiden.
2️⃣ Die Zwiebel anbraten und zusätzlich zum Tofu das restliche Gemüse hinzufügen, bis die Mischung die gewünschte Konsistenz hat.
3️⃣ Zum Zeitpunkt des Servierens gibst du die gekochte Quinoa hinzu.

Guten Appetit!

 Gibt es eine Diät des Glücks?

Am 20. März war Weltglückstag. Glaubst du, es gibt eine Glücksdiät? Wir wissen bereits, dass unser Darm ein Labor des Wohlbefindens ist. Es ist also ohne Zweifel wichtig, sich wohl zu fühlen, um sich glücklich zu fühlen. Außerdem halte ich es für wesentlich, gut ernährt zu sein, um sich allen täglichen Herausforderungen des Lebens stellen zu können und diese auch zu genießen.

Unverzichtbar ist eine ausgewogene und damit tryptophanreiche Ernährung. Tryptophan ist eine Vorläuferaminosäure für die Bildung von Serotonin im Darm, dem sogenannten „Glückshormon“, einem Neurotransmitter, der an der Regulierung von Stimmung, Stress und Appetit beteiligt ist.


Tryptophan aus der Nahrung wird zuerst im Körper in 5HTP oder 5-Hydroxytryptophan umgewandelt; und später wird dies in Serotonin umgewandelt.

Typtophan ist außerdem essentiell für die Synthese von Melatonin, dem Schlüsselhormon für die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus, und trägt so zur Schlafqualität bei.

Bei Darmdysbiose (die Mikrobiota ist nicht im Gleichgewicht) ist es viel schwieriger, dass dieser Übergang von Tryptophan zu Serotonin erfolgt, was zu anderen Verbindungen führt, die nicht vorteilhaft sind.

Und wo ist das Tryptophan? Du musst nicht lange suchen um es zu finden. Es ist verfügbar in: Eiern, Milchprodukten, weißem Fleisch, Avocado, fettem Fisch, Nüssen, Samen, Bananen, Kartoffeln, Kakao, Vollkornprodukten.

Natürlich ist es wichtig, auf unsere Mikrobiota zu achten und dass unsere Ernährung mit allen Nährstoffen vollständig ist, die wir brauchen, um für unser Wohlbefinden sorgen zu können und uns daher „glücklich“ zu fühlen.

Weltkrebstag: Ernährung ist Teil der Behandlung.

Mit meinen zwei Jahrzehnten Erfahrung aus der Arbeit mit vielen Krebspatienten, versuche ich in diesem Blog immer, Botschaften zu vermitteln, die sich mit Prävention befassen. Durch ein bewusste, ausgewogene Ernährung die auf den einzelnen Menschen abgestimmt ist.


„Monica, ich lebe nur in der Gegenwart. Der Rest existiert nicht.“, sagte mir diese Woche eine Patientin, bei der Gallenblasenkrebs diagnostiziert wurde. „Ich konzentriere mich nur auf das, was ich kontrollieren kann“, sagte sie mir voller Hoffnung, während sie ihre Chemotherapie erhielt. Es ist entscheidend für die Behandlung, eine empathische und vertrauensvolle Bindung aufzubauen, in der Patienten über ihre Zweifel sprechen, Fragen stellen und sich begleitet fühlen.

Ich möchte dir sagen, dass es immer wichtig ist, dass Patienten von einer Diätologin untersucht werden. Wer sonst kann Ernährungsdefizite oder mögliche Risiken erkennen. Es wird nie dasselbe sein, sich dieser Krankheit und der Behandlung gut ernährt, oder schlecht ernährt zu stellen.

Heutzutage beginnen wir sogar die Bedeutung der Mikrobiota für die Beeinflussung bestimmter Diagnosen und damit für die Wirkung von Krebsbehandlungen zu verstehen. Neben Onkobiotikas spricht man auch von Probiotikas die das Immunsystem regulieren, das Ansprechen auf die Behandlung verbessern und die damit verbundenen Nebenwirkungen lindern sollen.


Ich denke, dass es in den kommenden Jahren weiterhin viele revolutionäre Behandlungen geben wird. Ein Beispiel dafür ist die Therapie mit chimären Antigenrezeptor-T-Zellen (CAR-T). Das ist eine Möglichkeit, Immunzellen – sogenannte T-Zellen (eine Art weißer Blutkörperchen) – dazu zu bringen, Krebs zu bekämpfen, indem sie im Labor so verändert werden, dass sie Krebszellen finden und zerstören können.

Ich bin sehr hoffnungsvoll was die Forschung betreffend die Heilung von Krebs betrifft und, dass in naher Zukunft manche Leidenswege und Todesfälle verhindert werden können.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230202_OTS0146

Speisepilze und Champignons: ein wahrer Ernährungsschatz

Das Foto zeigt ein typisch österreichisches Gericht namens „Eierschwammerl mit Serviettenknödel“. Es ist ein Gericht aus Eierschwammerl (eine Pilzart, die man um diese Zeit und auch im Herbst findet) begleitet von Serviettenknödeln, ein Teig der aus kleinen Brotstücken mit Ei und Gewürzen unter zuhilfenahme einer Serviette geformt und schließlich im Wasserbad gekocht wird.

Speisepilze und Champignons sind reich an Mineralien (zB. Phosphor, Magnesium, Eisen, Selen, Kalzium, Kalium, Zink…), Vitaminen wie A, der Gruppe B (insbesondere B1, B2, B3), C und D. Speisepilze sind reich an Wasser, ohne Fett, beinhalten Eiweiß und Ballaststoffe.


Sie wurden seit der Antike vor allem in China und Japan geschätzt. Vor allem weil sie sich sehr gut mit anderen Lebensmitteln kombinieren lassen und weil viele Pilze auch therapeutische Eigenschaften haben wie: Shiitake, Löwenmähne, Sonnenpilz, Austernpilz usw.


In den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl der Forschungsprojekte zu diesem Thema vervielfacht. Besonders der Gehalt an β-Glucanen und anderen polaren Säuren (Mannane, Xylane und Galactane) stehen im Mittelpunkt, aber auch Pilze als potenzielle Quelle für Präbiotika. Präbiotika („Lebensförderer“) sind Lebensmittelzutaten (normalerweise kurzkettige Kohlenhydrate), die positive Auswirkungen auf den Wirt haben, indem sie das Wachstum und/oder die Aktivität der Darmmikrobiota stimulieren.

Welche Zubereitung von Pilzen hast du am liebsten?