Blaue Zonen: Was haben die Regionen der Erde in denen die meisten, ältesten Menschen wohnen gemeinsam?


Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden. Sie baut auf einem kulturellen Kontext auf und verbindet uns mit anderen in der Gemeinschaft.
Über dieses Thema habe ich vor ein paar Wochen auf Instagram in einem live gesprochen. Ich habe auch von den, von Dan Buettner beschriebenenen blauen Zonen erzählt. Jenen Gebieten der Erde, in denen die Menschen am längsten leben und die auch eine sehr hohe Lebensqualität genießen.
Solche Gebiete befinden sich in Okinawa (Japan), Nicoya (Costa Rica), Icaria (griechische Insel), Sardinien (Italien) und Loma Linda (Kalifornien).


Kannst du dir vorstellen, was die gemeinsamen Faktoren sind, die diese so verschiedenen Populationen haben?


1️⃣ Die dort lebenden Menschen sind ihr Leben lang sehr aktiv.
2️⃣ Die Menschen haben dort ein „ikigai“, ein japanisches (Okinawa) Wort, das verwendet wird, um sich auf die „Gründe des Seins“ zu beziehen, oder genauer gesagt, die Gründe, warum wir jeden Morgen aufstehen.
3️⃣ Sie bilden enge Beziehungen untereinander.
4️⃣ Sie haben Rituale, die es ihnen ermöglichen, mit Stress umzugehen.
5️⃣ Und was das Essen betrifft, so basiert es auf einer Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten ist. Fleisch, Fisch und Milchprodukte werden in geringen Mengen verzehrt.

Ich lade dich ein, dich das vollständige Interview mit uns auf Spanisch anzusehen:
https://www.instagram.com/tv/CbxZpmoqdzd/?utm_medium=copy_link

Erstelle also deine blaue Zone in deiner Umgebung, um deine Gesundheit zu stärken.

Heute ist Weltgesundheitstag

Das Wohlbefinden eines Menschen hängt stark von seiner Gesundheit ab. Dafür ist eine Balance zwischen mehreren Aspekten notwendig, die ineinandergreifen.

  • Körperliche Gesundheit:
    – Essen
    – Körperliche Aktivitäten
    – Lebensstil
    – Schlafen und Ruhephasen
  • Faktoren, die zur psychischen Gesundheit beitragen oder sie beeinflussen:
    – Routinen (täglich, wöchentlich etc.)
    – Umgang mit Emotionen
    – Stressbewältigung
  • Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle.
  • Sichere und stabile Lebensbedingungen, die als Basis für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen dienen.

Es geht also nicht nur darum, was du isst oder wie viel du dich bewegst. Es geht auch darum, wie du lebst, welchen Job du hast, mit wem du verwandt bist, was du fühlst und was du denkst … etc. alles hat einen Einfluss auf deine Gesundheit.


In Anbetracht all dieser Aspekte, von 1 bis 10, wobei 1 das Minimum und 10 das Maximum ist, welche Punktzahl würdest du deinem Gesundheitszustand geben?

Diätologie: Empathie, Balance und gutes Essen

Gestern wurde in Österreich der Tag der DiätologInnen gefeiert. Ich arbeite seit mehr als zwanzig Jahren in dieser Profession und darf mich glücklich schätzen meinen Beruf in vier Ländern ausgeübt zu haben und dabei DiätologInnen aus vielen Ländern kennengelernt zu haben. Dabei habe ich festgestellt, dass uns alle eine Essenz eint: Eine immense Passion für die Gesundheit; immer am Wohlbefinden der Menschen interessiert; und auch die Liebe zum guten Essen.

In meinem Fall war meine Arbeit der Motor für mich, meine Komfortzone immer wieder zu verlassen und mich an jeden Ort, an dem ich diesen Beruf ausgeübt habe, anzupassen. Jetzt lebe ich in Wien und arbeite freiberuflich und zusätzlich in zwei Privatkliniken.

Meine Schwerpunkte sind: Diabetes Mellitus Typ 2, Krebserkrankungen, Erkrankungen und Störungen des Verdauungstraktes, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Unverträglichkeiten, Intoleranzen, Kinderernährung, Verbesserung der Ernährung von Einzelpersonen oder Familien, Menüplanung und Änderung der Gewohnheiten.

Ich verdanke meinem Beruf, dass er mir eine starke Verbindung zur Realität gibt. Meine Arbeit mit Patienten und Kunden, die oft mit sehr schwierigen gesundheitlichen Zuständen zu kämpfen haben, zeigt mir immer wieder, wie wichtig es ist Empathie zu kultivieren und in allen Momenten des Lebens demütig zu bleiben. Ich verdanke meinem Beruf, dass er mir die Mittel gibt, das Beste von mir zu geben.

Ein bisschen mehr über den Verband der DiätologInnen findest du in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=LOLKNXgPO7U

Heute ist Weltkrebstag

Wahrscheinlich kennst oder kanntest du jemanden, bei dem irgendwann in seinem Leben Krebs diagnostiziert wurde.
Die meisten Patienten, die ich während meiner gesamten Berufstätigkeit betreute, hatten Krebs. Viele Jahre lang war es meine Aufgabe, die Ernährung dieser Patienten zu verbessern, damit sie die Krebsbehandlung besser vertragen um ihnen so ihre Lebensqualität so gut wie möglich zu erhalten.
Die Ernährung hat selbst keine heilende Wirkung. Aber wenn man sich dieser Krankheit – die sich verheerend auf den Körper auswirken kann – stellen muss, ist ein guter Ernährungszustand sehr wichtig. So können die Behandlung und die daraus und aus der Krebserkrankung selbst resultierenden Symptome besser verkraftet werden.
Darüber hinaus machen Familie, psychologische Unterstützung und ein gutes medizinisches Team den Unterschied in der Behandlung von Patienten aus.
Je früher Krebs erkannt wird, desto eher kann gehandelt werden. Deshalb ist es so wichtig, dass alle Menschen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung haben und sich regelmäßig untersuchen lassen können.

Ein Drittel der Krebserkrankungen kann durch den Lebensstil verhindert werden. Einer der Gründe, warum ich hier schreibe, ist eine ausgewogene Ernährung zu fördern. Sie bereichert nicht nur unseren das Empfinden unseres Gaumens, sondern sie trägt auch zu zu unserer Gesundheit bei.

Wusstest du, dass die Ernährung Teil der Behandlung ist, die eine an Krebs erkrankte Person erhalten sollte?

Wie wichtig ist es mir, mich gesund zu fühlen?

Einige Fragen, die uns helfen können, Ziele für dieses Jahr, betreffend unsere Gesundheit, zu visualisieren:

  • Wie gesund fühle ich mich zur Zeit?
  • Was kann ich tun, um meine Gesundheit zu verbessern oder zu erhalten?
  • Welches gesundheitliche Ziel möchte ich am Ende dieses Jahres erreichen?
  • Wie werde jedes Monat evaluieren ob ich mich diesem Ziel nähere?
  • Was wurde ich jeden Tag tun, um diese Ziel zu erreichen?

Ich wünsche dir ein sehr nahrhaftes, harmonisches und gesundes 2022!

Essen ist miteinander Zeit zu verbringen.

Einige der Fragen, die ich meinen KlientInnen/PatientInnen normalerweise stelle sind, ob sie alleine essen oder gemeinsam mit einer anderen Person und wo und wie sie es essen. Die Antworten sind sehr vielfältig und es gibt mir eine Vorstellung davon, wie sehr der Moment des Essens genossen werden kann und wie viel Verbindung zwischen der Person und diesem Moment besteht.


Aber es besteht kein Zweifel, dass Essen in Gesellschaft große Vorteile bietet, insbesondere wenn es in einer einladenden Umgebung und mit Menschen genossen wird, die uns wichtig sind. Es ist ein besonderer Anlass, bei dem Momente geteilt werden, die mit der Freude aller Sinnesempfindungen gewürzt sind, was zu einer höheren Zufriedenheit beiträgt.

Und da das Leben in Momenten gelebt wird, ist es wichtig, dass jeder von ihnen zählt.

Genieß dieses Weihnachtsfest, die Traditionen und vor allem die Zeit mit deinen Lieben.

Herbstzeit ist Kürbiszeit!

Die Vielseitigkeit des Kürbis in vielen salzigen oder süßen Zubereitungen, von Risottos, Suppen, Pürees, Currys, Kuchen, Keksen, Gratin zu Salaten usw. zusätzlich zu seinen Nährwerten, machen ihn im Herbst und Winter zu einem unverzichtbaren Superfood.

Rezept für Kürbis-Haferflocken-Haselnuss-Kekse

🎃150 g Kürbis
100 g getrocknete Marillen
100 g Hafer
1 Ei
50 g gemahlene Haselnüsse (können durch Walnüsse ersetzen werden)
40 g Butter
1 Prise Backpulver
Zimt

🎃 Alle Zutaten in einer Küchenmaschine umrühren.
🎃 Mit einem Löffel die Kekse formen und 12 Minuten bei 180 ° C backen.

Ich hoffe sie gefallen dir!

Nicht nur was man isst ist wichtig, sondern auch wo man es isst und mit wem

Es gibt viele Faktoren, die beeinflussen was wir essen, indem sie eine bestimmte Atmosphäre erzeugen : die Menschen rund um uns, die Gerichte, das Besteck, die Musik oder die Geräusche.


Zum Beispiel kann Plastikbesteck die Wahrnehmung des Geschmacks von Lebensmitteln verringern. Die Farbe der Gerichte kann dazu führen, dass wir mehr oder weniger von einer Speise essen. Auch Diskussionen oder Gespräche, verändern was und wie viel wir essen, abhängig davon ob sie angenehm sind oder nicht.


Um das Wohlbefinden zu erhöhen das wir beim Essen verspüren und damit das Essen seine Funktion des „ernährens“ wirklich erfüllen kann wählen wir am besten eine gut beleuchtete Umgebung mit wenigen Ablenkungen (zB.: kein aufgedrehter Fernseher), wir sitzen, wir essen gemeinsam und wir konzentrieren uns auf das Essen.


Es geht also nicht nur darum, sich gesund zu ernähren, sondern eine Umgebung zu schaffen, die auch für alle Sinne gesund ist und dem Gaumen beim Genießen des Essens mehr Freude bereitet.

Aufstriche: eine unbegrenzte Vielfalt an Aromen und Texturen

Die Möglichkeiten, Aufstriche für Brot oder Wraps, sind endlos. Hier habe, sind die folgenden zusammengeschrieben:

1️⃣ Gekochte  Kichererbsen, Magertopfen, Zwiebeln, Curry
2️⃣  Spinat, Parmesan, Walnüsse, Knoblauch, Olivenöl
3️⃣ Magertopfen, Schnittlauch
4️⃣ Magertopfen, roter Paprika, Zwiebel

Zu allen fügte ich eine Prise Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Zitrone hinzu.
Du kannst natürlich alle möglichen weiteren Mixturen erstellen. Bestreiche die Wraps mit zerdrückten, gekochten Bohnen. Das verleiht ihnen einen köstlichen Touch. Getrocknete Tomaten mit Cashew- oder anderen Nüssen passen ausgezeichnet und natürlich schmeckt auch eine Guacamole immer wieder gut.

Guten Appetit!

Wie Dir DiätologInnen helfen können

In dieser Woche wurde in Österreich der Tag der DiätologInnen gefeiert. Ich arbeite seit mehr als zwanzig Jahren in dieser Profession und darf mich glücklich schätzen DiätologInnen aus vielen Ländern kennengelernt zu haben. Dabei habe ich festgestellt, dass alle eine Essenz eint: Eine immense Passion für die Gesundheit, immer am Wohlbefinden der Menschen interessiert und auch die Liebe zum guten Essen.

Aber wissen weißt du auch was eine DiätologIn für dich tun kann?

Was ist die Diätologie?

Diätologen haben in verschiedene Ländern oft andere Berufsbezeichnungen: Dietista-Nutricionista, Licenciada en Nutrición y Dietética, Diététicienne, Dietóloga. Für sie alle gilt aber, dass sie Experten auf dem Gebiet der Ernährung und Diätetik sind. Die Ernährung beginnt bei der Nahrungsaufnahme, deren Ziel die Energiezufuhr für den Körper ist. Der nächste Schritt ist die Verwertung der Nahrungsmittel im Körper. Biologische Prozesse bestimmen, wie sie verändert und absorbiert werden um in eine Form gebracht zu werden in der sie im Körper zur Erfüllung der Vitalfunktionen beitragen können. Die Diätetik nützt dieses Wissen um die Vorgänge im menschlichen Körper und in den Nahrungsmitteln um die Ernährung von gesunden und kranken Menschen zu planen.

Was sind die Aufgabengebiete der DiätologInnen

DiätologInnen decken mit ihrer Expertise alle Krankheitsbilder ab, die eine besondere Ernährung benötigen. Das erstreckt sich von Niereninsuffizienz, über Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas, Krebs, Zöliakie und diversen anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -Allergien bis hin zur Unterernährung. Auch besondere Wege der Nahrungsaufnahme für Menschen, die aus verschiedensten Gründen auf herkömmlichen Weg (oral) nicht, oder nicht genügend Nahrung aufnehmen können liegen im Kompetenzbereich der DiätologInnen.

Ein anderer wichtiger Teil der Arbeit der DiätologInnen gilt der Vorbeugung vor Krankheiten. Sie fördern eine gesunde Ernährung und positive Gewohnheiten, sowohl beim einzelnen Patienten im persönlichen Gespräch, als auch in Gruppen bei Vorträgen (in Schulen, Firmen, etc.). Ihr Fachgebiet umfasst auch das Planen von Menüs für Kindergärten, Schulen oder Firmen.

Wie arbeiten DiätologInnen?

DiätologInnen evaluieren ihre PatientInnen oder KlientInnen anhand vieler Faktoren: Physiologischer Zustand wie zB. Schwangerschaft, Stillperiode, Sport, Krankheiten, Symptome. Das Alter, das Geschlecht, die täglichen Aktivitäten, Kulturelle gewohnheiten, Nahrungs-Preferänzen (aus religiösen oder anderen Gründen, zB. Veganismus), persönliche und familiäre Vorgeschichte. Des weiteren orientiert sich die DiätologIn an Laborbefunden, die durch Ärzte angefordert wurden. Die PatientIn informiert die DiätologIn über Ess-Gewohnheiten und Frequenz und die typischen Speisen. Die DiätologIn stellt die Körperzusammensetzung fest (eine Abschätzung von Muskelmasse, Fett und Wasser im Körper).

Auf Basis all dieser Daten ermittelt die DiätologIn den Energiebedarf der PatientIn (in Kilokalorien) und den Bedarf an Nährstoffen (Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe, Proteine, Kohlehydrate, Fett, etc.). Sie legt die Ziele fest die im Rahmen einer speziell auf die PatientIn zugeschnittenen Ernährung priorisiert werden sollen. Diese ist für die PatientIn verständlich aufbereitet, sodaß sie dem Plan gut folgen kann.

Die DiätologIn kann dir also in allen Sachen betreffend deiner Ernährung weiter helfen.

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“
Hippokrates (460 bis  370 v.Chr.)