Anosmie und Covid-19

ANOSMIE oder Geruchsverlust ist eines der charakteristischsten und vor allem häufigsten Symptome von Covid-19. Oft dauern die Symptome nur für eine kurze Zeit an, manchmal über Monate hinweg, in einigen Fällen dauern sie über einen noch längeren Zeitraum an oder werden sogar chronisch. Das hat große Auswirkungen auf die Lebensqualität von den Menschen die darunter leiden. Es führt in den betroffenen Menschen beispielsweise zu Depressionen oder auch zu einer stärkeren sozialen Isolation. Nachdem geschätzte 80% des Geschmacks mit dem Geruchssinn gefühlt werden, beeinträchtigt das Leute sehr stark, die das Essen schätzen.

Laut Dr. Joaquín Mullol, dem Direktor der Geruchsklinik des Krankenhauses Clínic de Barcelona, ​​verloren 70% der Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren und wieder gesund wurden ihren Geruchssinn. Davon erholten sich 50% wieder, während weitere 20% ihren Geruchssinn komplett verloren. Aber er fügt hinzu, dass es ein olfaktorisches Training gibt, das darin besteht, das Gedächtnis mit intensiven, starken und vertrauten Gerüchen wiederherzustellen.
Diese Therapie beinhaltet die wiederholte Exposition gegenüber einer Reihe bekannter Düfte (Zitrone, Rose, Eukalyptus, Anis, geräuchert, Essig) für jeweils 10 Sekunden, zweimal täglich für mindestens drei Monate. Ein Verfahren, das besonders dann nützlich und sicher ist, wenn es innerhalb der ersten 12 Monate nach Auftreten des Symptoms begonnen wird. „Dieses Training verbessert die olfaktorische Dysfunktion. Die Verwendung von Gerüchen in hohen Konzentrationen wirkt sich positiv auf die Verbesserung des Geruchssinnes aus“, kommentiert der Spezialist.

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